Jetzt ist Weihnachten druckreif

SONY DSCWie?! Noch eine Woche bis Weihnachten und Eire Post ist noch nicht raus? Oder Ihr braucht noch ein Geschenk? Kein Problem, denn letztes Jahr hatte ich einen Gastbeitrag bei Nina aka Werkeltagebuch gemacht, den ich Euch dieses Jahr einfach nochmal hier bei mir präsentieren möchte.
Milchtütendruck ist nämlich eine tolle Sache weil-im Gegensatz zum Linoldruck- weder anstrengend noch verletzungsintensiv!!

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Was Ihr braucht, sind leere Milch- oder Saftkartons. Die schneidet Ihr auseinander, so dass Ihr die einzelnen Rechtecke mit der beschichteten Innenseite habt. Mit diesen Innenseiten könnt Ihr wunderschöne Bilder oder Karten drucken! In diesem Fall eben Weihnachtskarten.

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Ihr malt oder schreibt mit einem Kuli gaanz fest auf die Kartons. Schreiben natürlich spiegelverkehrt.

Fürs verkehrt herum Schreiben die Schrift spiegelverkehrt ausdrucken, dass Papier auf den Karton legen und mit dem Kuli druckvoll nachschreiben. Oder auf Papier schreiben, Papier umdrehen und (zum Beispiel an einer Fensterscheibe, damit Licht durchscheint) von der Rückseite die Buchstaben nachfahren. So habt Ihr sie auch spiegelverkehrt . Dann weiter wie oben.

Dann drückt Ihr etwas Linoldruckfarbe (nur bei der Kugelschreiber-Technik braucht Ihr die richtige Linolfarbe,denn die läuft nicht in die Rillen. Bei den anderen Karten könnt Ihr auch Acrylfarbe oder Gouache nehmen) auf eine glatte Fläche (Frühstücksbrettchen) und rollt mit dem Linolgummiroller drauf rum, bis  er mit einer dünnen Schicht Farbe bedeckt ist. Wirklich dünn, denn sonst setzen sich die Kugelschreiberrillen wieder zu. Dann die Pappen mit der Rolle einfärben. Dabei könnt Ihr natürlich auch schattieren und mischen. Nun die Pappe mit der Farbe nach unten auf den Malkarton legen, und mit einer Rolle (Gummirolle, Teigrolle..) fest drüber gehen, damit sich die Farbe gleichmäßig überträgt. Pappe wieder abziehen – fertig!collge 2

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Wenn Ihr mögt, könnt Ihr die Milchpappen vor dem Drucken auf einen strukturierten Untergrund kleben. Dann habt Ihr noch einen Hintergrund bzw. Rahmen. Dafür eignen sich z.B. Wellpappe oder Noppenfolie.

Was Ihr auch noch machen könnt: Schneidet aus der Pappe Formen aus. Und kombiniert, wie Ihr lustig seid. Beispielsweise erst den Hintergrund (also dass, was beim Ausschneiden übrig bleibt) drucken, und wenn der trocken ist, die ausgeschnittenen Elemente einzeln einfärben und hinein – oder drüberdrucken.

Und wenn Ihr jetzt immer noch Lust habt, weiterzumachen: Zeichnet mit Stiften Konturen nach oder schmiert Glitzer drauf. Das hebt :-))

Ich wünsche Euch ganz viel Spaß und noch eine wunderschöne letzte Adventswoche!

Fühlt Euch gedruckt gedrückt!

barbara 

Ich freue mich sehr über Eure Kommentare. Ich lese sie alle! Auch wenn ich es nicht immer schaffe, jeden Einzelnen zu beantworten! Danke!!

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