Oster-Nester-Eier-Hasen-Kranich-Anhänger kleben, malen, falten, nähen….

pappmacheeier dramaqueenatworkpappmacheeier dramaqueenatworkYep: Das schafft Ihr noch ganz locker bis Ostern! Diese Pappmachéeier habe ich um kleine Wasserbomben geklebt, der Aufwand ist also übersichtlich. Seid nur nicht so ungeduldig wie ich!: Das Trocknen dauerte mir zu lange, und daher habe ich die fertig bekleisterten Ballons bei niedriger Temperatur in den Backofen gelegt. Niedrig war noch zu hoch……. die Dinger blähten sich und meine Papiereier platzen. Das Ergebnis seht Ihr ganzunten auf dem Bild. Grrrrr…!pappmacheeier dramaqueenatwork

Wartet also lieber ab, bis die Zeitungspapierschichten von selber trocknen, dann könnt Ihr die Eier anmalen, oder mit benähtem Seidenpapier bekleben.pappmache ostern dramaqueenatwork
Hierzu habe ich zwei Lagen Papier aufeinander gelegt, und mit der Nähmaschine im Freihandmodus die vorgezeichneten Motive nachgestochen. Die Eier werden dann nach einer weißen Grundierung auch mit Seidenpapier beklebt, und zum Schluss kommt das ausgerissenen Motiv drauf. Ich finde es total schön, die Fäden hängen zu lassen. pappmacheeier dramaqueenatwork

Ihr könnt auch Rahmen auf das Papier drucken, und die dann um die Öffnung kleben.

Und auf Pappmachébechern sieht es auch super aus, finde ich!pappmachee ostern dramaqueenatwork_bearbeitet-1

(Rahmen und Vorlage Vogel aus dem „Ideas Magazine“)

Basisobjekte:

Wasserbomben aufpusten, Zeitungspapierschnipsel mit Tapetenkleister in mehreren Schichten drumrumkleben, trocknen lassen, Öffnung hineinschneiden, weiß grundieren.Steps pappmacheeier dramaqueenatwork

So sieht das genähte Motiv auf der doppelten Lage Seidenpapier aus – und so ein geplatzter Ballon (damit es nicht immer heißt, bei mir würde ja nie was schiefgehen ;-))
steps 2 dramaqueenatwork

Und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Kleben, nähen, malen und ausprobieren!!

Ganz liebe Grüße von

barbara 

 
creadienstagmeertjemmirums
dekodonnerstag

Aus der eigenen Handschrift eine Computer-Schrift machen

Habt Ihr nicht mal Lust auf eine ganz eigene Schrift auf Eurem Rechner? Früher gab es ja mal Kalligraphie. Inzwischen heißt es Lettering – und ist ein richtiger Hype. Ihr habt ja im vorletzten posting meine ersten brush-lettering Versuche sehen … Weiterlesen

dramaqueenatwork in der neuen „made in PAPER“

Na, erinnert Ihr Euch noch? Mein posting über die „Neuen Alten Meister“ in  der Mod-Podge-Rubbel-Technik? Der „Paper“ hat das so gut gefallen, dass die Anleitung nun in ihrer neuesten Ausgabe zu finden ist. Diese Woche flatterte mir mein Exemplar auf … Weiterlesen

Glitterige Wattepilze

Habt Ihr vielleicht schon mal diese alten – um nicht zu sagen antiken- Weihnachtsbaumschmuckwattepilze gesehen? Vielleicht sogar für teures Geld gekauft? Ich hab jetzt mal probiert, sie selber zu machen, und bin im Fieber! Einen Wattepilz nach dem anderen habe … Weiterlesen

Tannenbaum-Quirle

Tannenbaumquirl dramaqueenatworkJetzt ist es also soweit: Dezember! Und in gut drei Wochen ist Weihnachten! Und deshalb wird es Zeit für diese Geschichte:

Vor vielen Jahren, bei meinem Vater zu Hause, wurde jedes Jahr, wenn der Weihnachtsbaum abgeschmückt war, die Spitze abgesägt und ein Quirl draus gemacht. Mit diesem Quirl wurde bevorzugt Kloßteig gerührt, was der nicht immer jahrelang unbeschadet überstand – also der Quirl, nicht der Teig – , was wiederum nicht schlimm war, denn das nächste Weihnachten kam bestimmt.

Bei uns zu Hause gibt es noch so ein jahrezehntealtes Rührgerät, es ist von der schlichten Sorte – mit nur drei Rührärmchen , die ganz grade abstehen. Mein Vater hat mir letztes Jahr aber genau erklärt, wie man so ein Ding herstellt, und da ich solche Traditionen liebe, habe ich es sofort ausprobiert, und wie Ihr seht: es funktioniert großartig. Der Knaller nämlich:

Holz ist thermoplastisch! (Wie ich solche Begriff liebe ;-)   )

Will sagen: Wenn Ihr Holz kocht, es dann in eine Position biegt, und anschließend auskühlen lasst, BLEIBT ES SO!

Wenn Ihr also dieses Jahr auch Euren Baum upcyclen wollt, wenn Ihr irgendwann mal vor einer Batterie von Quirlen stehen wollt mit Sätzen wie:

„Weißt Du noch, dass war der kleine mit der krummen Spitze, anno 21/22….“,

dann erzähle ich Euch jetzt und hier, wie´s gemacht wird:

Quirl A:Quirl steps dramaqueenatwork

Quirl B: Quirl b dramaqueenatwork1.Ihr sägt die Baumspitze ab, dabei müsst Ihr Euch entscheiden,  welche Äste Ihr als Seitenquirle haben wollt und in welche Richtung die dann gebogen werden. Ihr seht ja auf dem Foto oben:
Beim linken habe ich die Spitze komplett abgeschnitten, und die Seitenäste nach unten zum dicker werdenden Stamm gebogen. Beim rechten ist der Stil die Spitze, zu dem die Äste nach oben gebogen wurden. Und Ihr seht, wie unterschiedlich das Ergebnis je nach Baum wird. (Nee, wir hatten nur einen, der andere lag am Straßenrand ;-)  ).

2. Ihr bindet die Seitenäste nach Wunsch an das Mittelholz

3. Nun in einen Topf mit kochendem Wasser geben und ca 20 min kochen.

4. Rausnehmen, abkühlen lassen, und die Rinde samt Nadeln abschälen.

5. Trocknen lassen und nach Wunsch schnitzen, feilen, glatt schmirgeln.

6. Wenn Ihr mögt ein Loch in den Griff bohren und eine Kordel als Aufhänger durchziehen, vielleicht noch den oberen Teil farbig lackieren (habe ich auf diesem Blog gesehen und fand ich superschön).Der Ur-Quirl

Ich sehe mich dieses Jahr schon den Baum danach aussuchen, was ich noch für Quirle brauche: Einen kleinen für Rührei, einen kompakten für Pfannkuchenteig….

Oder es wird sich so eine Art Christbaumtourismus entwickeln: An den Tagen im Januar, wenn alle Bäume auf der Straße zur Abholung bereit liegen, laufen Menschen mit dicken Gartenscheren bewaffnet herum, und schneiden die Spitzen ab……

Und Ihr so…?

Viel Spaß und ganz liebe liebe Grüße von

barbara 
creadienstagmeertje, rums

„…aber wir kriegen auch noch einen RICHTIGEN, oder?!…“

…Das war die Reaktion meines Sohnes auf unseren diesjährigen „Adventskranz“. Den Gedanken, einfach jeden Sonntag einen Schalter anzuknipsen, fand er ziemlich unbefriedigend. Und da ich Traditionen ja auch irgendwie mag –  was konkret dazu führt, dass mein traumhafter, altsilberner Tannenbaum, … Weiterlesen

IFDA #3: Strohhalm-Sterne

  Sind die nicht schön retro? Ich finde diesen Kunststofflook einfach herrlich! Und Ihr habt doch sicher schon lange überlegt, was Ihr mit Euren restlichen Strohhalmen vom Sommer machen sollt ;-)! Ich habe – wie üblich bei neuen Techniken – … Weiterlesen

IFDA #2: Anhänger aus Masking-Tape

Letzte Woche war ich in Saarbrücken. Pflichtprogramm dort: Das „Yaayaa“. Ein winziger Laden mit viel Schnickschnack von diversen Lieblingsmarken. Ein Baumanhänger von Overbeck and friends (Ihr wisst schon: die machen diese Taschen und Körbe aus farbigen Kunststoffbändern) musste mit, und … Weiterlesen

Plissee- Sterne

So, Ihr Lieben: das sind nun die bisher am einfachsten und schnellsten gemachten Plissees! Sind die nicht entzückend? Und ich finde: nachdem es in den Läden schon seit Wochen Spekulatius und Dominosteine gibt, kann man guten Gewissens mal über die … Weiterlesen