Betonlampen

Das war´s also erstmal mit dem goldenen Herbst. Herrlich waren die letzten Tage – so warm und sonnig. Nun ist es nass und trüb, also höchste Zeit, die gemütlichen Lichter anzuschmeißen!

Mein Großer hat seinem Bruder letztes Jahr zu Weihnachten so eine Betonlampe gemacht. (Ihr merkt schon: allmählich übernehmen die Jungs hier den Blog ;-)  ).
Die Kombination von kühlem Zement und dem warmen Licht der Vintage-Glühbirne mit gezwirbelten Glühdrähten fand ich so toll, dass ich es auch mal ausprobieren wollte, so ein Lichtobjekt zu gießen. Diese drei Lampen sind ein weiteres Ergebnis des Neffen-Weekends.

Meine Güte, war das ein Spaß, im Supermarkt rumzulaufen, und sich jedes Plastikgefäß als Lampe vorzustellen. Na? Ratet Ihr, was jeweils die Gießform war?
Die Graniniflasche ist wahrscheinlich leicht zu erkennen. Dann hatten wir noch einen Joghurteimer und eine Erdbeerschale.

Beim ersten Versuch, den Eimer mit Blitzzement zu füllen, hatte ich mich mit der Menge verschätzt und es ging außerdem alles so dermaßen blitzartig, dass ich eine zweite Portion auf den schon festen Zement gießen  musste. Fehler also… ABER: ich finde, dass diese Struktur grade richtig gut aussieht. Wie bei diesen geologischen Erdanschnitten..

Aber der Reihe nach:

Hier also die Qual der Wahl beim Gießgefäße auswählen….

Dann: Kabel mit Kippschalter und Lampenfassung kaufen, Loch in das Plastikgefäß schneiden (schön knapp, dass da nichts rausfließen kann), und das Kabel durchfädeln.

Dann die Fassung an das Kabel anschließen (fragt zum Beispiel den Verkäufer im Baumarkt, falls Ihr nicht wisst, wie das geht). Ich habe dann den Übergang zwischen Kabel und Lampe noch mit Tape abgedichtet.

Nun geht’s ans Pampen. Der Blitzzement wird angerührt, und in die Schale gegossen. Besonders einfach ist es, wenn jemand die Fassung dabei in der richtigen Position festhält.

Das war es schon! Selbstredend nach einiger Zeit noch die Plastikhüllen abschneiden – fertig!

Die Glühbirnen könnt Ihr auch bestellen, ich habe gleich einen Dreierpack* genommen!

Viel Spaß und einen gemütlichen Herbstabend

von

barbara 

creadienstagmeertjerums, handmadetuesday, dienstagsdinge,

14 Kommentare zu “Betonlampen

  1. Ach, wieder mal total schön…. da kommt man direkt ins phantasieren, was alles als Gießgefäß herhalten könnte…. hast du mal versucht, so eine Plastikschale mit derbem Stoff oder zerknitterter Alufolie auszukleiden oder…… 😊

  2. Danke, Deine Idee(n) koennten das Ende einer laaangen Suche von mir/uns nach einem ‚passendem Fundament‘ fuer eine seeehr spezielle Gluehbirne sein.
    Selbige Suche hat uns beide schon fast zur Verzweiflung gebracht.

    • Juhu, der Blog auch noch als Lebenshilfe ;-)! Nee aber echt, das freut mich! Schick doch mal ein Bild vom Ergebnis!
      Liebe Grüße von Barbara

  3. Sehr schön! Obwohl ich auch schon jede Menge Lampen selbst gemacht habe und eigentlich keinen Platz (oder keine freie Steckdose) mehr habe, fixt mich Dein Beitrag doch sehr an. Es wäre meine erste Erfahrung mit Blitzzement. Danke für die Inspiration!

    • Vielen Dank!! Ja, da hast Du recht: grade zu dem kühlen Beton wirken die warmen Glühlampen richtig schön:-)!
      Liebe Grüße von Barbara

  4. Hey… sieht super aus. Speziell die Version mit „geologischer Schichtung“ wirkt sehr gut. Auch haben will ….
    Blitzzement habe ich allerdings keinen im Haus. Nur normalen Beton, der ne Woche zum Aushärten braucht. Aber ich denke mit Gips …..
    Ich bin dann mal Gefäße suchen :)
    Vielen Dank für die wunderbare Anregung.
    Liebe Grüße
    vonKarin

Ich freue mich sehr über Eure Kommentare. Ich lese sie alle! Auch wenn ich es nicht immer schaffe, jeden Einzelnen zu beantworten! Danke!!

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