Premiere “Der Vorname” – oder: deshalb ist es hier grad etwas ruhig..

Heute ist es soweit: Die letzte Premiere der Spielzeit! Habt Ihr den Film “Der Vorname” vielleicht im Kino gesehen? Ich nicht – aber nun hab ich´s ja live und in 3D ;-)). Und ich hoffe, dass sich unser Publikum bestens amüsieren wird!!

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende,
drückt mir die Daumen!!
barbara 

Ottolenghis und Tamimis Seelenfutter

SONY DSC  Grad war’s hier noch so herrlich sonnig und warm, und nun plötzlich wieder nass und trüb. Also Zeit für ein schönes Soulfood! Grad mein Küchenliebling (ausser den marrokanischen Tajines, da werden ganz sicher bald Rezepte folgen ;-)  ): Das Kochbuch “Jerusalem”* von Ottolenghi und Tamimi. Mit wunderschönen Bildern und Geschichten- und sagenhaft leckeren Rezepten. Ob Hähnchen mit karamellisierten Zwiebeln und Kardamomreis, Auberginen mit Lammfüllung und Pinienkernen,  süßes Mutabbaq oder herrlich aromatischer Milchreis…alles, was ich bisher daraus gekocht habe, war köstlich!

Ich kann Euch diesen feinen Artikel aus der “ZEIT” empfehlen, wenn Ihr etwas mehr über diesen Koch erfahren wollt, der ja momentan ganz schön angesagt zu sein scheint!SONY DSCSONY DSC

Macht auch einfach Spaß, mal mit neuen Zutaten zu experimentieren, so wie neulich mit den Berberitzen. Eine wunderbare Neuentdeckung, der “persische Rubin”!berberitzen dramaqueeatwork

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Und hier nun – sozusagen als kleiner Teaser – das Milchreisrezept, das ich ein bisschen vereinfacht habe:

400 ml Vollmilch
120 g Sahne
1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt)
8 Kardamomkapseln, leicht zerdrückt aufkochen.

120 g Milchreis zugeben und bei sehr geringer Hitze quellen lassen.
Schließlich 30 g Butter, 2 EL gesüßte Kondensmilch und 1 Prise Salz einrühren.
Zum Servieren 1 EL Honig mit 1/2 EL Rosenwasser verrühren und über den Milchreis gießen.
Mit gehackten Pistazien bestreuen. Ich habe noch die Bio-Gewürzblüten-Mischung “Flower Power” *drüber gegeben. Sehr hübsch und lecker!

Ich habe kann diesen Reis jedenfalls rund um die Uhr essen ;-)!

Probiert´s mal aus!

barbara 

Marrakesh| Teil 1

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Eigentlich wollte ich ja nach Istanbul. Weil  – da soll´s ja auch ganz toll sein…

Aber dann war Istanbul für drei Tage von hier aus zu umständlich und zu teuer zu erreichen. Und überhaupt – drei Tage für Istanbul seien doch zu kurz, hieß es.

Warum überhaupt drei Tage, fragt Ihr Euch vielleicht? Ganz einfach:

  • Diese Reise war ein Geschenk
  • Für meinen “Kleinen”-
  • Zum 18. Geburtstag.

Und da ich mit dem “Großen” drei Tage in Sevilla war, gab es diese Vorgaben:

  • Wieder drei Tage,
  • wieder einen Stadt, in der ich noch nie war, und die wir also gemeinsam entdecken können,
  • und bitte warmes Wetter.

Viel blieb da nicht im März, und so wurde es Marrakesh. Zum Glück. Denn es war einmalig!

Am ersten Abend waren wir noch etwas überfordert. Eine fremde Welt, in einer anderen Zeit, im Dunkeln, in kleinen Gassen voller unheimlicher Ecken und mit Verirr – Garantie. Noch nie war ich in einer Stadt ohne Stadtplan gewesen, und für die kleinen Gassen der Medina gibt es tatsächlich keinen. Etwas geschafft saßen wir bei einer  – zugegebenermaßen- köstlichen Tajine, und insgeheim fürchtete ich, dass diese Tage mehr “eine Erfahrung” als ein Genuss sein würden.

Aaaber – dann – am nächsten Tag….

Irgendein Engelchen hat uns an die Hand genommen und so wunderbar durch diese Stadt geführt!

Es war eine sagenhafte Mischung aus Aufregung und Entspannung, noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele Kontraste erlebt. Atemberaubende Panoramen (von den herrlichen Dachterrassen aus hatten wir den Blick über die roten Lehmmauern auf das verschneite Atlasgebirge), lebendiges, manchmal anstrengendes Treiben in den Souks, immer wieder Verirrungen. Beim Handeln waren wir ein echtes Dreamteam als good guy/bad guy – egal ob beim Einkaufen oder für´s Taxi: wir hatten immer den Eindruck, erfolgreich gewesen zu sein (den hatten die Einheimischen ihrerseits bestimmt auch, insofern ein klassischer Fall von winwin!). Nach zwei Stunden im  Hammam, von der eine ganze Stunde Massage war, schwebten wir im siebten Himmel auf eine Dachterrasse, von der aus wir in der Abendsonne die Störche auf den Mauern des verfallenen Sultanspalastes landen sehen konnten. Wiederum mit diesem eindrucksvollen Gebirge im Hintergrund – wie eine Filmkulisse.

“La Place” – wie die Einheimischen den Djema El Fna nennen – ist zu jeder Tageszeit faszinierend. Tagsüber mit all den Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern und Gebissverkäufern (natürlich ein Fake, aber eine Reminiszenz an die Zeiten, als es noch erlaubt war, auf dem Platz Zähne zu ziehen…), abends, wenn in kurzer Zeit unzählige Garküchen aufbauen.

Düfte und Farben ohne Ende, und natürlich der berühmte Jardin Majorelle, der zum Schluss Yves Saint Laurent gehörte, und in dem es so wunderschön marrokanisch blau leuchtet.

Kesselflicker gibt es in Marrakesh noch, und abends auf dem Platz saß ein Mann neben einer Personenwaage. Die hat er nicht etwa verkauft – nein: da konnte man sich gegen Bezahlung mal wiegen. Und das Essen…. nach diesen Köstlichkeiten musste eine Tajine-Form natürlich mit.

Soviel für heute, Ihr Lieben. Es wird noch zwei weitere Folgen geben, wenn Ihr mögt.

Alles Liebe von
barbara

 

 

 

Frohe Ostern!

SONY DSCSONY DSC SONY DSC SONY DSCSONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC…wünsche ich Euch!

Ich habe dieses Jahr tatsächlich mal einige Tage richtige Ferien, und nach drei wundervollen und aufregenden Tagen in Marrakesh lasse ich jetzt hier noch mal so richtig die Seele baumeln.

Ihr könnt Euch hoffentlich auch gut tun!

Alles Liebe von

barbara 

Schönste Eier ever – russisch oder als Salat…

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SONY DSCAls ich diese Eier zum ersten Mal gesehen habe, war klar: das muss ich probieren. Als ich dann noch herausfand, dass diese Eier ähnlich wie Soleier gekocht und eingelegt werden, war es endgültig geschehen, denn diese würzige Variante habe ich schon als Kind geliebt, wenn wir zu Ostern dann das Eigelb schön mit diversen Gewürzen, Essig, Öl, Ketchup und Kresse vermatscht haben, um es dann wieder ins Weiße zu füllen. Russische Eier eben…

So, und nun das Ganze auch noch in pink. Bin ich Mädchen?!!!

Ich habe aus den fertig marinierten Eiern einen schnellen Salat gemacht aus Feldsalat, karamellisierten Walnüssen und Avocado. Und für die russischen Eier (deviled eggs) habe ich das Eigelb mit Essig, Olivenöl, Mayonnaise, Salz/Pfeffer gemischt.

Oben drauf ist die wunderhübsche scharf-süße Gewürzblütenmischung von Sonnentor (click*).

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Und so wird´s gemacht:

5 hartgekochte Eier
1 Glas eingelegte rote Beete in Scheiben.
Für die Flüssigkeit zum Einlegen:
80 mlWasser
40 ml Tasse roten Weinessig
40 ml Tasse Zucker
1 Lorbeerblatt, 1 Nelke
Die Flüssigkeit aus dem Glas
1 TL Salz
1 kleine Zwiebel in Ringe geschnitten

Aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat, umrühren, abkühlen lassen. Die gepellten Eier zusammen mit den Rote-Bete-Scheiben in ein großes Schraubglas füllen. und mit dem Sud begießen. Gut verschließen und im Kühlschrank 3 – 5 Tage aufbewahrt. Je länger, desto pinker! Ihr könnt es auch wie bei klassischen Soleiern machen: die Schale an mehreren Stellen anditschen, und so in die Lake legen. Dann wird das Ei rosa marmoriert (aber natürlich innen nicht so intensiv gefärbt).

 

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Viel Spaß und guten Appetit!

barbara 

Dosen-Ostern| UJB

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Igor vom Happy Interior Blog und Judith von Joelix haben zur neuen Runde der Urban Jungle Bloggers eingeladen. Nach meinem  Easter-Eierbecherstyling vom letzten Jahr bin ich  – mehr zufällig als beabsichtigt – dem Motto der speziellen Pflanzgefäße treu geblieben. Ich hatte schon lange eine nette Sammlung von Vintage-Ostermotiven und alten Zeichnungen von diversen Eiern. Eins davon seht Ihr im Hintergrund an der Wand hängen. Die wollte ich unbedingt auf Blechdosen transferieren, und zwar so, dass die Dose noch leicht durchscheint. Also habe ich die Bilder auf Seidenpapier gedruckt (Vorsicht, mein Drucker frisst dieses dünne Papier, deshalb habe ich es mit Klebeband auf einem normalen Bogen befestigt). Die ausgedruckten Motive habe ich mit Hilfe eines Lineals ausgerissen (geschnittene Kanten sind so umcharmant ;-)  ), und dann mit Mod Podge auf die Dosen gepappt. In den Dosen stecken übrigens abgeschnittene Plastikflaschen, in die ich unten Löcher geschnitten habe. Ich denke, das bekommt meinen Pflänzchen besser..!

Habt Ihr Lust auf noch mehr Oster-Urban-Jungle? Dann clickt doch mal rüber!

Und wenn Ihr noch nicht genug von ungewöhnlichen Gefäßen habt: Hier geht´s zu meinen Kaffeekapsel-Töpfchen für Sukku-Babies.

Ich wünsche Euch

alles Liebe und Frohe Ostern

barbara 

Das Abi-Stullen-Fake

SONY DSCSo! Der erste is durch! Mannmannmann – drei Kreuze!
Und zu diesem Anlass hab ich mich unter die Fälscher begeben. Warum? :
Wie war das eigentlich bei Euch damals, oder: wie ist es bei Euren Kindern? Gibt´s zum Abi große Geschenke?
Also nachdem ich die Karten für den Abiball und wat Schickes zum Anziehen für den Großen gelöhnt hatte, war da eigentlich nix mehr drin.
Aber weil ich doch ne Kleinigkeit machen wollte, bin ich auf die Idee mit den Butterbroten gekommen. Immerhin habe ich in all den Jahren ca 2500 Stullen für den Jungen geschmiert (das Lieblingsmodel könnt Ihr hier noch mal nachlesen).
Wo und wie er ab jetzt seine Brote schmiert – wir werden sehn, auf alle Fälle hat er hier eine kleine Starthilfe in Form von 10Euro-Münzen, die ich in die gefälschten Brote geklebt habe. Dazu noch eine eigene Thermoskanne – da kann doch nix mehr schief gehen ;-)!

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Und so hab ich´s gemacht:

Gelbe Wischschwämme mit einem Messer halbieren. Mit brauner Plakafarbe färben (ich habe die stark mit Wasser verdünnt und die Schwämme darin ausgedrückt). Trocknen lassen, und den Rand mit unverdünnter Farbe lackieren.
Aus rosa Moosgummi die Wurstscheiben schneiden, und aus Servietten (ich habe diese marmoriert-grünen gefunden, nennen sich Japan-Servietten von PaperStyle, so oder so ) die Salatblätter knüddeln).
Das war´s auch schon.
Sieht doch cool aus, oder?

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Alles Liebe von

barbara 

http://meertjes-stuff.blogspot.de

http://www.creadienstag.de

Im richtigen Film #32

klappe_bearbeitet-3Welchen Moment gab es bei Euch in dieser Woche, in dem Ihr nicht etwa dachtet “Ach Du meine Güte, ich glaub ich bin im falschen Film!” – sondern genau im Gegenteil:   Ein großer oder ganz winziger Moment, in dem sich  alles  schön und richtig angefühlt hat.  In dem Ihr etwas einfach mal mit ganz anderen Augen gesehen habt. Oder ein Moment, der nur einfach unheimlich Spaß gemacht oder gut getan hat.


Happy Purim dramaqueenatworkManchmal kann Zahnarzt richtig toll sein.

Und manchmal  gibt es ganz unerwartet ein kleines Erlebnis, dass einem noch lange ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert.

Ich stand an der Rezeption (heißt das so?) und machte einen Folgetermin aus. Beim Blick in meinen Kalender stellte ich fest, dass für diesen Tag ein mir fremder Feiertag notiert war.
” Ok, nur dass Sie´s wissen, da ist Purim…!”
“Was ist das?”
“Keine Ahnung, aber steht in meinem Kalender, und wär ja blöd, ich komm an Purim, keiner weiß es, und dann sind keine Schnittchen vorbereitet….;-))”

Bisschen Geflaxe, bisschen gelacht, und vergessen.

In der nächsten Woche kam ich, stand wieder am “Tresen”, und die übers ganze Gesicht strahlenden  Damen stellten mir diese Überraschung hin:   “HAPPY PURIM!”

Leute – bei so was geh ich in die Knie!! Mit zwei Süßigkeiten, weil laut Recherche beim Purim zwei verschiedene Speisen als Geschenk überreicht werden, und brennender Kerze!

Ist das nicht großartig?!!!

 barbara

 

Kenzo, Blutsgeschwister, Kookai….:Flohmarkt bei dramaqueenatwork

Die Sonne scheint seit Tagen, die Temperaturen steigen, und das sind bei mir die typischen Auslöser für den sogenannten Frühjahrsputz. Was das genau heißt, wird je nach Laune und Punkten auf der Prokrastinierskala entschieden, ich hab jetzt mal mit dem Aufräumen meines Kleiderschranks begonnen, und mich schweren Herzens von einigen Teilen getrennt – Verabschieden gehört nämlich eindeutig zu meinen Schwächen. Ich kann ja nicht mal einen hässlichen kleinen Eierbecher, der mir auf einer griechischen Insel zum Gastgeschenk gemacht wird, einfach in die Tonne kloppen. Wenn ich wirklich überhaupt keine Verwendung finde, sage ich beim Wegschmeißen Dinge wie: ” Danke, ich weiß es war lieb gemeint, aber ich kann Dich echt nicht brauchen, vielen Dank nochmal (und Tschüss!)” Ist das normal? ;-)) Wie geht es Euch?

Aber haaalt: Falls Ihr von meinen aktuellen Abschieden profitieren wollt: Diese und noch einige andere Schnäppchen könnt Ihr jetzt machen.

Hier auf meiner Flohmarktseite sind die Bilder, Preise und Details!

Wenn Ihr eins der Teile haben wollt, schreibt mir auf meinem Kontaktformular eine mail. Viel Spaß und alles Liebe

barbara

 

 

Belgische Waffeln

Mein Kurztrip nach Maastricht ist schon wieder viel zu lange her, und damit auch mein Hunger nach Gaufres Liégeoises ziemlich groß. Während ich sonst in der Faschingszeit klassischerweise Berliner – oder wie sie bei uns heißen: Kreppel – gebacken habe, … Weiterlesen