Marrakesh| Teil 2

Marrakesh dramaqueenatworkGeht es noch malerischer, ohne es drauf anzulegen? Diese Farbe ist übrigens absolut typisch für Marrakesh. Man schaut immer auf diese terrakottafarbenen Lehmwände – wenige Türen, wenige Fenster – und ahnt nicht, welche Pracht im Inneren der Häuser liegt: Duftende Mandarinenbäume und plätschernde Brunnen, so wie in dem Riad, in dem wir gewohnt haben.

Marrakesh dramaqueenatworkIn den Gassen gibt es unzählige winzige Läden, so wie dieses Buchgeschäft…. marrakesh dramaqueenatwork 445und die Fahrradwerkstatt.

Marrakesh dramaqueenatwork
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…am Weg…

Marrakesh dramaqueenatworkErinnert Ihr Euch noch an den traumhaften Blick über die Stadt bis hin zum verschneiten Atlasgebirge vom letzten Marrakesh-Beitrag? Dieses Bild hatte ich von der Dachterrasse des Maisen de la Photographie aus gemacht. Und auch das kleine Museum selbst ist sehenswert!

Marrakesh dramaqueenatworkEiner der zahllosen Stände abends auf dem Platz Djemaa El Fna

Ach – ich könnte direkt schon wieder losfliegen….

Alles Liebe von
barbara

Deckenlampe goes Pflanzenampel

SONY DSCBald habt Ihr mich soweit, dass ich auch wieder Makramee gut finde….Im Gegensatz zu den lange verpönten Blumenampeln bin ich davon aber noch gefühlte Lichtjahre entfernt. Die erste witzige und schöne ihrer Art hatte Kerstin ja schon letzten Sommer hier auf dem Blog vorgestellt, und nun hab ich meine persönliche Variante kreiert. SONY DSCBasis war eine alte Deckenlampe. Die hab ich lackiert und mit Bändchen versehen – also wirklich in ein paar Minuten gemacht. Richtig cool find ich das Ding! Wie geht´s Euch mit den alten Moden? Webt Ihr schon wieder ;-)?

Alles Liebe von

barbara

Ab damit zum creadienstag, zu RUMS und zu Mehrte, dekodonnerstag

Very Berry

SONY DSCSONY DSCSONY DSCSONY DSCSONY DSCDa war noch ein altes Betttuch und ein paar Gläschen Stofffarbe…und nun hab ich den Sommer im Garten!

Es ging total einfach: Ich habe mir aus Pappe Schablonen gemacht (eine für die Früchtchen, eine für die Blätter) und die dann ausgemalt (mit ganz großem Pinsel und schön schlampig, dann wird´s am schönsten ;-)  ). Als alles trocken war, gebügelt, und nun kann ich die Tischdecke sogar heiß waschen, wenn uns mal wieder die Grillwürstchen über den Tisch gerollert sind…

Hier waren wir uns übrigens nicht ganz einig, welches Obst ich da fabriziert habe. Was meint Ihr: Erdbeeren oder Himbeeren? Very berry jedenfalls….SONY DSC SONY DSC

Und nun viel Spaß ! Was wird es denn bei Euch? Ananas oder Spargel vielleicht?
Liebe Grüße von

barbara 

 

P.S.: Stofffarben gibt´s z.B. hier

Ab damit zum creadienstag, zu RUMS und zu Mehrte. Nina,deko Donnerstag

A plant for a friend| UJB

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Diesen Monat haben Igor vom Happy Interior Blog und Judith von Joelix sich Gedanken darüber gemacht, wie schön es ist, etwas zu verschenken, das überdauert. Anders als Pralinen oder ein Blumenstrauß:
“Gib eine kleine Pflanze, die deine Freundschaft und Dankbarkeit für eine lange Zeit symbolisieren wird – und der Empfänger wird sich mit einem Lächeln an dich erinnern, wenn das kleine grüne Geschenk lebt und wächst.”

Gefragt waren also kreative Ideen…

Ich hatte schon lange Lust, kleine Vogelvolieren aus alten Deckeln, Teelichtern und Draht zu machen.  Und diese Behältnisse sind doch perfekt für den Sukkulentennachwuchs. Und dieser ist wiederum toll zum Verschenken geeignet, weil man mit diesen Pflänzchen kaum was falsch machen, und später aus jedem einzelnen Blatt selber wieder Nachwuchs züchten kann. Aus einem Geschenk wird dann ein Geschenk wird dann ein Geschenk…..

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Ich habe Schraubverschlüsse und Teelichthülsen am Rand mit einer dicken Nadel gelocht, manche habe ich noch mit einem Kuli oder einem Holzstäbchen geprägt. Dann die Drähte befestigen und oben zusammenwickeln. Zum Schluss habe ich noch mit grausilberner Farbe drüberlackiert. Und wenn Ihr mögt, könnt Ihr aus Maskingtape die kleinen Fähnchen basteln. Der Vogel ist die Miniversion meiner Early-Birds aus Stoff. War bisschen fiddelig, aber ich konnt´s mir nicht verkneifen ;-))

Die Ableger habe ich einfach von großen Pflanzen abgeknipst, in die Erde gesteckt… nach kurzer Zeit bewurzeln sie schon!

Wer nun meine “Green Gifts” bekommt wollen Igor und Judith wissen? Darf ich doch nicht verraten;-)!

Habt Ihr Lust auf noch mehr Urban-Jungle-Geschenk-Ideen? Dann clickt doch mal rüber!

Alles Liebe von

barbara 

Hier sind noch mehr Ideen für Sukkubabies in ungewöhnlichen Gefäßen.

rums, creadienstag, deko-donnerstag, kopfkino, upcycling dienstag

 

Premiere “Der Vorname” – oder: deshalb ist es hier grad etwas ruhig..

Heute ist es soweit: Die letzte Premiere der Spielzeit! Habt Ihr den Film “Der Vorname” vielleicht im Kino gesehen? Ich nicht – aber nun hab ich´s ja live und in 3D ;-)). Und ich hoffe, dass sich unser Publikum bestens amüsieren wird!!

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende,
drückt mir die Daumen!!
barbara 

Ottolenghis und Tamimis Seelenfutter

SONY DSC  Grad war’s hier noch so herrlich sonnig und warm, und nun plötzlich wieder nass und trüb. Also Zeit für ein schönes Soulfood! Grad mein Küchenliebling (ausser den marrokanischen Tajines, da werden ganz sicher bald Rezepte folgen ;-)  ): Das Kochbuch “Jerusalem”* von Ottolenghi und Tamimi. Mit wunderschönen Bildern und Geschichten- und sagenhaft leckeren Rezepten. Ob Hähnchen mit karamellisierten Zwiebeln und Kardamomreis, Auberginen mit Lammfüllung und Pinienkernen,  süßes Mutabbaq oder herrlich aromatischer Milchreis…alles, was ich bisher daraus gekocht habe, war köstlich!

Ich kann Euch diesen feinen Artikel aus der “ZEIT” empfehlen, wenn Ihr etwas mehr über diesen Koch erfahren wollt, der ja momentan ganz schön angesagt zu sein scheint!SONY DSCSONY DSC

Macht auch einfach Spaß, mal mit neuen Zutaten zu experimentieren, so wie neulich mit den Berberitzen. Eine wunderbare Neuentdeckung, der “persische Rubin”!berberitzen dramaqueeatwork

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Und hier nun – sozusagen als kleiner Teaser – das Milchreisrezept, das ich ein bisschen vereinfacht habe:

400 ml Vollmilch
120 g Sahne
1 Vanilleschote (Mark ausgekratzt)
8 Kardamomkapseln, leicht zerdrückt aufkochen.

120 g Milchreis zugeben und bei sehr geringer Hitze quellen lassen.
Schließlich 30 g Butter, 2 EL gesüßte Kondensmilch und 1 Prise Salz einrühren.
Zum Servieren 1 EL Honig mit 1/2 EL Rosenwasser verrühren und über den Milchreis gießen.
Mit gehackten Pistazien bestreuen. Ich habe noch die Bio-Gewürzblüten-Mischung “Flower Power” *drüber gegeben. Sehr hübsch und lecker!

Ich habe kann diesen Reis jedenfalls rund um die Uhr essen ;-)!

Probiert´s mal aus!

barbara 

Marrakesh| Teil 1

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Eigentlich wollte ich ja nach Istanbul. Weil  – da soll´s ja auch ganz toll sein…

Aber dann war Istanbul für drei Tage von hier aus zu umständlich und zu teuer zu erreichen. Und überhaupt – drei Tage für Istanbul seien doch zu kurz, hieß es.

Warum überhaupt drei Tage, fragt Ihr Euch vielleicht? Ganz einfach:

  • Diese Reise war ein Geschenk
  • Für meinen “Kleinen”-
  • Zum 18. Geburtstag.

Und da ich mit dem “Großen” drei Tage in Sevilla war, gab es diese Vorgaben:

  • Wieder drei Tage,
  • wieder einen Stadt, in der ich noch nie war, und die wir also gemeinsam entdecken können,
  • und bitte warmes Wetter.

Viel blieb da nicht im März, und so wurde es Marrakesh. Zum Glück. Denn es war einmalig!

Am ersten Abend waren wir noch etwas überfordert. Eine fremde Welt, in einer anderen Zeit, im Dunkeln, in kleinen Gassen voller unheimlicher Ecken und mit Verirr – Garantie. Noch nie war ich in einer Stadt ohne Stadtplan gewesen, und für die kleinen Gassen der Medina gibt es tatsächlich keinen. Etwas geschafft saßen wir bei einer  – zugegebenermaßen- köstlichen Tajine, und insgeheim fürchtete ich, dass diese Tage mehr “eine Erfahrung” als ein Genuss sein würden.

Aaaber – dann – am nächsten Tag….

Irgendein Engelchen hat uns an die Hand genommen und so wunderbar durch diese Stadt geführt!

Es war eine sagenhafte Mischung aus Aufregung und Entspannung, noch nie habe ich in so kurzer Zeit so viele Kontraste erlebt. Atemberaubende Panoramen (von den herrlichen Dachterrassen aus hatten wir den Blick über die roten Lehmmauern auf das verschneite Atlasgebirge), lebendiges, manchmal anstrengendes Treiben in den Souks, immer wieder Verirrungen. Beim Handeln waren wir ein echtes Dreamteam als good guy/bad guy – egal ob beim Einkaufen oder für´s Taxi: wir hatten immer den Eindruck, erfolgreich gewesen zu sein (den hatten die Einheimischen ihrerseits bestimmt auch, insofern ein klassischer Fall von winwin!). Nach zwei Stunden im  Hammam, von der eine ganze Stunde Massage war, schwebten wir im siebten Himmel auf eine Dachterrasse, von der aus wir in der Abendsonne die Störche auf den Mauern des verfallenen Sultanspalastes landen sehen konnten. Wiederum mit diesem eindrucksvollen Gebirge im Hintergrund – wie eine Filmkulisse.

“La Place” – wie die Einheimischen den Djema El Fna nennen – ist zu jeder Tageszeit faszinierend. Tagsüber mit all den Schlangenbeschwörern, Geschichtenerzählern und Gebissverkäufern (natürlich ein Fake, aber eine Reminiszenz an die Zeiten, als es noch erlaubt war, auf dem Platz Zähne zu ziehen…), abends, wenn in kurzer Zeit unzählige Garküchen aufbauen.

Düfte und Farben ohne Ende, und natürlich der berühmte Jardin Majorelle, der zum Schluss Yves Saint Laurent gehörte, und in dem es so wunderschön marrokanisch blau leuchtet.

Kesselflicker gibt es in Marrakesh noch, und abends auf dem Platz saß ein Mann neben einer Personenwaage. Die hat er nicht etwa verkauft – nein: da konnte man sich gegen Bezahlung mal wiegen. Und das Essen…. nach diesen Köstlichkeiten musste eine Tajine-Form natürlich mit.

Soviel für heute, Ihr Lieben. Es wird noch zwei weitere Folgen geben, wenn Ihr mögt.

Alles Liebe von
barbara

 

 

 

Frohe Ostern!

SONY DSCSONY DSC SONY DSC SONY DSCSONY DSC SONY DSC SONY DSC SONY DSC…wünsche ich Euch!

Ich habe dieses Jahr tatsächlich mal einige Tage richtige Ferien, und nach drei wundervollen und aufregenden Tagen in Marrakesh lasse ich jetzt hier noch mal so richtig die Seele baumeln.

Ihr könnt Euch hoffentlich auch gut tun!

Alles Liebe von

barbara 

Schönste Eier ever – russisch oder als Salat…

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SONY DSCAls ich diese Eier zum ersten Mal gesehen habe, war klar: das muss ich probieren. Als ich dann noch herausfand, dass diese Eier ähnlich wie Soleier gekocht und eingelegt werden, war es endgültig geschehen, denn diese würzige Variante habe ich schon als Kind geliebt, wenn wir zu Ostern dann das Eigelb schön mit diversen Gewürzen, Essig, Öl, Ketchup und Kresse vermatscht haben, um es dann wieder ins Weiße zu füllen. Russische Eier eben…

So, und nun das Ganze auch noch in pink. Bin ich Mädchen?!!!

Ich habe aus den fertig marinierten Eiern einen schnellen Salat gemacht aus Feldsalat, karamellisierten Walnüssen und Avocado. Und für die russischen Eier (deviled eggs) habe ich das Eigelb mit Essig, Olivenöl, Mayonnaise, Salz/Pfeffer gemischt.

Oben drauf ist die wunderhübsche scharf-süße Gewürzblütenmischung von Sonnentor (click*).

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Und so wird´s gemacht:

5 hartgekochte Eier
1 Glas eingelegte rote Beete in Scheiben.
Für die Flüssigkeit zum Einlegen:
80 mlWasser
40 ml Tasse roten Weinessig
40 ml Tasse Zucker
1 Lorbeerblatt, 1 Nelke
Die Flüssigkeit aus dem Glas
1 TL Salz
1 kleine Zwiebel in Ringe geschnitten

Aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat, umrühren, abkühlen lassen. Die gepellten Eier zusammen mit den Rote-Bete-Scheiben in ein großes Schraubglas füllen. und mit dem Sud begießen. Gut verschließen und im Kühlschrank 3 – 5 Tage aufbewahrt. Je länger, desto pinker! Ihr könnt es auch wie bei klassischen Soleiern machen: die Schale an mehreren Stellen anditschen, und so in die Lake legen. Dann wird das Ei rosa marmoriert (aber natürlich innen nicht so intensiv gefärbt).

 

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Viel Spaß und guten Appetit!

barbara 

Dosen-Ostern| UJB

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Igor vom Happy Interior Blog und Judith von Joelix haben zur neuen Runde der Urban Jungle Bloggers eingeladen. Nach meinem  Easter-Eierbecherstyling vom letzten Jahr bin ich  – mehr zufällig als beabsichtigt – dem Motto der speziellen Pflanzgefäße treu geblieben. Ich hatte schon lange eine nette Sammlung von Vintage-Ostermotiven und alten Zeichnungen von diversen Eiern. Eins davon seht Ihr im Hintergrund an der Wand hängen. Die wollte ich unbedingt auf Blechdosen transferieren, und zwar so, dass die Dose noch leicht durchscheint. Also habe ich die Bilder auf Seidenpapier gedruckt (Vorsicht, mein Drucker frisst dieses dünne Papier, deshalb habe ich es mit Klebeband auf einem normalen Bogen befestigt). Die ausgedruckten Motive habe ich mit Hilfe eines Lineals ausgerissen (geschnittene Kanten sind so umcharmant ;-)  ), und dann mit Mod Podge auf die Dosen gepappt. In den Dosen stecken übrigens abgeschnittene Plastikflaschen, in die ich unten Löcher geschnitten habe. Ich denke, das bekommt meinen Pflänzchen besser..!

Habt Ihr Lust auf noch mehr Oster-Urban-Jungle? Dann clickt doch mal rüber!

Und wenn Ihr noch nicht genug von ungewöhnlichen Gefäßen habt: Hier geht´s zu meinen Kaffeekapsel-Töpfchen für Sukku-Babies.

Ich wünsche Euch

alles Liebe und Frohe Ostern

barbara