Work & Travel

Kreta dramaqueenatwork 24Nein, ich bin nicht in Neuseeland gewesen, um mich bei der Schafschur zu beteiligen..;-)
Der Titel dieses postings hat einfach damit zu tun, dass sich diesen Sommer Ferien- und Arbeitstage abgewechselt haben, abwechseln MUSSTEN, was dazu geführt hat, dass ich zwei Mal hintereinander auf Kreta war. Klingt jetzt vielleicht etwas abgedreht, fühlte sich auch so an, aber ganz pragmatisch gesehen war es im Grunde nur ein normaler Urlaub mit zwei Wochen Unterbrechung. Zu verdanken der Tatsache, dass die Flüge so unfassbar günstig waren (was ich an dieser Stelle einfach mal so im Raum stehen lasse..) Und geplant hatte ich das so auch nicht. Aber als ich nach einer Woche Urlaub, bei der ich am letzten Tag merkte, dass ich auf einmal anfange, runterzukommen, wieder zu Hause war, dachte ich: Warum machste das nicht einfach gleich nochmal?!! Denn bei so einer Wiederholungstat spart man sich ja sämtliche Vorbereitungszeit von der Entscheidung für´s Ziel bis zur Appartmentsuche. Und auch vor Ort geht die Erholung gleich  los.

Ich liebe Griechenland schon seit vielen Jahren, besonders die kleinen, untouristischen Inselchen haben es mir angetan. Da kommt man natürlich nicht mal so schnell unaufwendig hin, und so nahm ich den Tipp von Freunden mit Kreta an. Ich war im Süden in einem entzückenden Bergdorf, und bin nach Ewigkeiten mal wieder mit dem Motorroller durch die Gegend gedüst. Was für ein Freude!

Und während meiner zweiten Etappe ist es mir gelungen, so einfach gar nichts mehr zu machen. Außer natürlich dem Minimum:

-Morgens einen Frappé auf der Terrasse trinken, zum hundertsten Mal die Aussicht auf die Bucht fotografieren, weil ich jedesmal dachte: heute morgen ist es NOCH schöner!!
-Mit dem Moped zur Bucht fahren, und dort im warmen, trotzdem noch erfrischenden, kristallklaren Wasser ein bisschen schwimmen.
-Dann auf dem Handtuch frühstücken -mmmh!
-Den Rest des Tages lesen, planschen, Hörbuch hören, einschlafen, Hörbuch zurückspulen, wieder hören, einschlafen……usf.
-Abends in einer der vielen wunderschönen Tavernen gegessen und noch bisschen gelesen. (hab ich schon erwähnt, dass ich sonst fast nie lese…?)

Es hat so unglaublich gut getan nach einer anstrengenden Spielzeit! Die neue hat nun bereits wieder begonnen – doch davon ein ander Mal.

Und von meinen kulinarischen Neuentdeckungen werdet Ihr in nächster Zeit hier lesen ;-)!
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Kreta dramaqueenatwork 21 Kreta dramaqueenatwork 5 Kreta dramaqueenatwork 3 Kreta dramaqueenatwork 2 Kreta dramaqueenatworkHattet Ihr auch eine schöne Zeit? Oder genießt Ihr sie noch?

Alles Liebe von
barbara 

 

9 thoughts on “Work & Travel

  1. Ja, das klingt nach wahrem Urlaub! So muss es sein ;-)
    Ende der 80ziger habe ich mir auch mit einem Motorroller Kreta Stück für Stück „erarbeitet“, von einem Fischerdorf zum nächsten, er war herrlich. Ich erinnere mich, ein Café kostete damals 18 Pfennig in den Dörfern, unterhalten habe ich mich mit Händen und Füßen und die Fischer bewundert, wie sie so Tag ein Tag aus dasaßen und ihre Netzt flickten. Alles strahlte unglaubliche Ruhe aus!
    Herzliche Grüße
    Barbara Philippa

    • Herrlich! Bei mir war es Anfang der 90er, und es waren noch richtige kleine Mofas! Ja, es gibt in Griechenland eine ganz einzigartige Atmosphäre! ganz liebe Grüße Barbara

  2. Liebe Barbara,
    Danke für deinen Bericht und die tollen Fotos. Mir ging es ähnlich. Nach zwei verkorksten und stressigen Campingwochen (mein Mann und meine Freundin hatten eigentlich dauernd Streit und ich war der Puffer dazwischen ) mit eeinr zwei Tage früheren Heimfahrt wollte ich nur noch raus. Aber geht das? Ist das organisatorisch möglich? Die Antwort lieferte mein Pubertier, der zu mir sagte: Mama, nicht so viel denken-MACHEN!
    Ganz uneigennützig war es natürlich nicht, denn den Tag über sturmfreie Bude ist ja auch sehr nett. 3 Tage später (nach dem 89.Geburtstag meiner Oma und einem Zahnarzttermin) bin ich an die Nordsee gefahren. Mit einem sehr kleinen Wurfzelt. Der Preis war unschlagbar (für 6 Nächte mit Kurtaxe 84€), das Wetter wirklich gut (wenn auch nicht so toll wie bei Dir, denke ich). Ich bin viel gelaufen und hatte am Strand den gleichen Rhythmus wie Du, dazwischen hab ich stundenlang aufs Meer geschaut. Also ich dachte, es war nur kurz, die Uhr behauptete dann aber anderes.
    Obwohl ich sonst zu gerne Neues entdecke, bin ich doch lieber in eine Gegend, die ich schon sehr genau kenne. Ich wollte diesmal nicht den schönsten Strand oder den nächsten Bäcker suchen. Nur ankommen, Wurfzelt hinwerfen und frei haben.
    Ich kann es jedem nur empfehlen sich zu trauen. Diese 6 Tage waren so erholsam und ein bisschen Einsamkeit und Zeit zum Nachdenken war für mich genau das Richtige.
    Liebe Grüße
    Sandra

    • Super klingt das! Und ich gebe Dir absolut recht: Manchmal ist es genau das richtige für die Erholung, allein in seinem Wurfzelt zu sitzen;-)! Als klar war, dass ich auch in der zweiten Etappe alleine fahren muss, war ich auch erst unsicher, ob mir das zu viel wird. Aber ich habe es sehr genossen. Zumal eine gepflegte Sehnsucht nach den Liebsten ja auch nichts schlechtes ist! Fein, dass es Dir auch so gut getan hat!
      Ganz liebe Grüße
      Barbara

  3. ach wie schön! ist doch toll, wenn man zwei mal urlaub genießen kann. manchmal muss man ja auch wie für 2 arbeiten. das ist doch dann ausgleichende gerechtigkeit. :)
    dann erstmal: willkommen zurück!
    herzliche grüße
    die frau s.

  4. hach, wie schön war das denn!!! klingt nach erholung und entspannung pur.
    ich war wieder in meinem geliebten dänemark, leider hat die eine woche nicht gereicht…

    • Ich sag’s ja: das Urlaubsgefühl, die wirkliche Entspannung, beginnt frühestens nach einer Woche! Aber vielleicht schnappst Du Dir ja noch eine Zugabe demnächst;-))!

Ich freue mich sehr über Eure Kommentare. Ich lese sie alle! Auch wenn ich es nicht immer schaffe, jeden Einzelnen zu beantworten! Danke!!

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