Papierschälchen Galore

Origami klingt ja ähnlich hausbacken wie Makramee. Aber letzteres ist ja wieder schwer im Kommen, und dass ich gerne mit Papier arbeite, wisst Ihr ja. Und wenn es dann noch so einfach und schnell gemacht ist wie bei diesen Schälchen…!

Wirklich easy! Versprochen. Mit zwanzig Step-by-step-Bildern! Und ob Ihr Origamipapier mit zwei verschiedenfarbigen Seiten nehmt oder  – so wie ich hier – Geschenkpapier: es geht beides sehr gut, und wenn man erst mal im Flow ist, könnte man stundenlang so weitermachen…meditativ quasi ;-)

Und natürlich sind diese süßen Schälchen nicht nur für Osterdeko geeignet. Klar.

Und falls Ihr Euch nun noch fragt, was das für Eier sind: Die hatte ich vor längerer Zeit mit dem Dremel gemacht und hier im  Blog schon mal vorgestellt (click).
Osternestchen Steps

So – nun müsste es eigentlich klappen!

Viel Spaß und alles Liebe

barbara 

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Snailmail

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So – das warn dann mal flott drei Monate, die mich das Leben 1.0 so gut im Griff hatte, dass kein Raum mehr fürs Bloggen war….!

Nun ist aber wieder etwas Luft, und ich hab mal mit einem schnellen kleinen DIY gestartet, dass so richtig schön retro für Entschleunigen steht: Briefpost – aka snailmail!

Richtige echte Post schreiben wir eh viel zu selten. Warum nicht mal wieder nach einer schönen Einladung bei Freunden am nächsten Tag ein Kärtchen schicken?! Oder die Fotos in den Umschlag stecken statt zu mailen?!briefumschlaege-dramaqueenatwork-4248

Ich hatte ja schon mal Umschläge genäht, dieses Mal waren die Seiten aus einem alten Registerbuch fällig, beschriftet wird konsequent retro mit der Schreibmaschine, die Verschlüsse hinten habe ich aus Neonpappe gestanzt und mit Ösen eingeschlagen. Dann noch gestempelt (versteht sich von selbst ;-)  ) und gefakte Briefmarken drauf (ja, die echten kommen natürlich noch dazu, und: ja, die Post findet das doof!).

Das Ganze ist auch ein tolles Geschenk finde ich, so mit vorbereitetem Absender.
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Eine detaillierte Anleitung kann ich mir glaubich sparen – die Umschläge sind sozusagen selbsterklärend. Einfach gefaltet, geschnitten, geklebt. Ganz oben könnt Ihr das gut sehen.
Briefumschläge dramaqueenatwork 9855Briefumschläge dramaqueenatwork 9861

Ihr könnt auch alte Buchseiten oder Zeitungspapier nehmen.
Briefumschläge dramaqueenatwork

Viel Spaß und alles Liebe

barbara 

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TetraPap in Silber

tetrapap-dramaqueenatwork-2307Ich bin im Tetra-Pak-Fieber! Seit ich weiß, dass man aus den Dingern silbernes, kleb- und nähbares, bedruck- und stempelbares Papier machen kann, bin ich nur noch am Kneten. Denn genau so fängt man an. TetraPap dramaqueenatwork2332Die Idee stammt übrigens von Kirstin aka Augusthimmel, die allerdings fleißiger war als ich und nicht geklebt sondern genäht hat ;-) – toll!tetrapap-dramaqueenatwork-2325_

Ihr schnappt Euch also eine leere Milchoderso-Tüte. Die wird aufgeschnitten, Ober- und Unterteil kommen weg, und das entstandene Rechteck knetet, knautscht und faltet Ihr so lange, bis sich die silberne Beschichtung löst. Ihr habt dann also zwei Teile: die bedruckte Seite und die silber beschichtete.

Das silberne Rechteck habe ich nun noch gebügelt (Vorsicht, bitte von der braunen Seite!), dann als Tüte mit Boden zusammengeklebt.tetrapap-steps-dramaqueenatwork-2333_b

Stimmt nicht: vor dem Zusammenkleben kommt natürlich noch das Bemalen, Bedrucken oder was auch immer. Der Fisch ist zum Beispiel ein altes Schokoladenpapierchen, die Memorykarte habe ich einfach ausgedruckt, und die Schrift dadrunter ist gestempelt.

Ihr könnt das Material auch nähen, auch mehrere Teile zusammenfügen, um größere Objekte zu gestalten. Zum Beispiel kleine Taschen, oder..oder…

So: ran an den gelben Sack und auf zum Upcyclen!!

Viel Spaß und alles Liebe

barbara 

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Tannenbaum-Quirle

Tannenbaumquirl dramaqueenatworkJetzt ist es also soweit: Dezember! Und in gut drei Wochen ist Weihnachten! Und deshalb wird es Zeit für diese Geschichte:

Vor vielen Jahren, bei meinem Vater zu Hause, wurde jedes Jahr, wenn der Weihnachtsbaum abgeschmückt war, die Spitze abgesägt und ein Quirl draus gemacht. Mit diesem Quirl wurde bevorzugt Kloßteig gerührt, was der nicht immer jahrelang unbeschadet überstand – also der Quirl, nicht der Teig – , was wiederum nicht schlimm war, denn das nächste Weihnachten kam bestimmt.

Bei uns zu Hause gibt es noch so ein jahrezehntealtes Rührgerät, es ist von der schlichten Sorte – mit nur drei Rührärmchen , die ganz grade abstehen. Mein Vater hat mir letztes Jahr aber genau erklärt, wie man so ein Ding herstellt, und da ich solche Traditionen liebe, habe ich es sofort ausprobiert, und wie Ihr seht: es funktioniert großartig. Der Knaller nämlich:

Holz ist thermoplastisch! (Wie ich solche Begriff liebe ;-)   )

Will sagen: Wenn Ihr Holz kocht, es dann in eine Position biegt, und anschließend auskühlen lasst, BLEIBT ES SO!

Wenn Ihr also dieses Jahr auch Euren Baum upcyclen wollt, wenn Ihr irgendwann mal vor einer Batterie von Quirlen stehen wollt mit Sätzen wie:

„Weißt Du noch, dass war der kleine mit der krummen Spitze, anno 21/22….“,

dann erzähle ich Euch jetzt und hier, wie´s gemacht wird:

Quirl A:Quirl steps dramaqueenatwork

Quirl B: Quirl b dramaqueenatwork1.Ihr sägt die Baumspitze ab, dabei müsst Ihr Euch entscheiden,  welche Äste Ihr als Seitenquirle haben wollt und in welche Richtung die dann gebogen werden. Ihr seht ja auf dem Foto oben:
Beim linken habe ich die Spitze komplett abgeschnitten, und die Seitenäste nach unten zum dicker werdenden Stamm gebogen. Beim rechten ist der Stil die Spitze, zu dem die Äste nach oben gebogen wurden. Und Ihr seht, wie unterschiedlich das Ergebnis je nach Baum wird. (Nee, wir hatten nur einen, der andere lag am Straßenrand ;-)  ).

2. Ihr bindet die Seitenäste nach Wunsch an das Mittelholz

3. Nun in einen Topf mit kochendem Wasser geben und ca 20 min kochen.

4. Rausnehmen, abkühlen lassen, und die Rinde samt Nadeln abschälen.

5. Trocknen lassen und nach Wunsch schnitzen, feilen, glatt schmirgeln.

6. Wenn Ihr mögt ein Loch in den Griff bohren und eine Kordel als Aufhänger durchziehen, vielleicht noch den oberen Teil farbig lackieren (habe ich auf diesem Blog gesehen und fand ich superschön).Der Ur-Quirl

Ich sehe mich dieses Jahr schon den Baum danach aussuchen, was ich noch für Quirle brauche: Einen kleinen für Rührei, einen kompakten für Pfannkuchenteig….

Oder es wird sich so eine Art Christbaumtourismus entwickeln: An den Tagen im Januar, wenn alle Bäume auf der Straße zur Abholung bereit liegen, laufen Menschen mit dicken Gartenscheren bewaffnet herum, und schneiden die Spitzen ab……

Und Ihr so…?

Viel Spaß und ganz liebe liebe Grüße von

barbara 
creadienstagmeertje, rums

Milchtüten-Upcycling zu Gast bei Nina

Heute wird´s tatsächlich schon mal vorweihnachtlich. Aber nicht hier sondern bei Ninas upcycling Dienstag. Sie hat mich nämlich gebeten, dort einen Gastpost zu schreiben, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe, denn was sie da jede Woche auf die Beine … Weiterlesen